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PLANETARIUM TALKS: Black Holes - At the Edge of Knowing

Bild zur Vorstellung "PLANETARIUM TALKS: Black Holes - At the Edge of Knowing"

PLANETARIUM TALKS: Black Holes - At the Edge of Knowing

DATUM: Donnerstag 03.12.26 - 18:00
DAUER: 60 Minuten
REFERENT: Dr. Magdalena Kersting
PREIS: keine Angabe

Informationen zum Programm

Der Eintritt ist frei!

Der Vortrag wird wahrscheinlich in englisch gehalten (Internationales Publikum). Die Vortragende spricht allerdings auch deutsch.

Englisch:

Black holes are among the most extreme objects in the universe – and among the most cognitively challenging for the human mind. At the singularity, our best physical theories break down. Beyond the event horizon, no information can escape. Black holes thus impose a hard limit on what we can know. Yet we do know things about black holes. The story of how we got here – from Einstein reimagining the nature of space and time, through decades of theoretical controversy, to experimental breakthroughs culminating in the first-ever image of a black hole’s shadow – is also a story about how we think.

In this talk, I trace two intertwined stories. One is the physics: how black holes went from a mathematical curiosity to some of the best-confirmed objects in modern astrophysics. The other is the human: how we wrap our minds around objects that resist direct experience, direct observation, and even direct theoretical description. Drawing on research in physics education and cognitive science, I show that our tools and technologies shape, and sometimes constrain, what we are able to think – and how we make sense of the world.
No background in physics is required – just curiosity about what happens when the universe pushes human understanding to its limits!

Deutsch:

Schwarze Löcher gehören zu den extremsten Objekten des Universums – und zu jenen, die den menschlichen Verstand am stärksten herausfordern. An der Singularität versagen unsere besten physikalischen Theorien. Jenseits des Ereignishorizonts kann keine Information entweichen. Schwarze Löcher setzen unserem Wissen somit eine unüberwindbare Grenze. Und doch wissen wir einiges über Schwarze Löcher. Die Geschichte unseres Erkenntnisfortschritts – von Einsteins Neudefinition von Raum und Zeit über jahrzehntelange theoretische Kontroversen bis hin zu experimentellen Durchbrüchen, die in der allerersten Aufnahme des Schattens eines Schwarzen Lochs gipfelten – ist zugleich eine Geschichte darüber, wie wir denken.
In diesem Vortrag zeichne ich zwei miteinander verwobene Geschichten nach. Die eine ist physikalischer Natur: Sie handelt davon, wie sich Schwarze Löcher von einer mathematischen Kuriosität zu einigen der am besten bestätigten Objekte der modernen Astrophysik entwickelten. Die andere ist menschlicher Natur: Sie beleuchtet, wie wir versuchen, Objekte zu begreifen, die sich direkter Erfahrung, direkter Beobachtung und sogar einer direkten theoretischen Beschreibung entziehen. Unter Rückgriff auf Erkenntnisse aus der Physikdidaktik und den Kognitionswissenschaften zeige ich auf, wie unsere Werkzeuge und Technologien prägen – und bisweilen auch einschränken –, was wir denken können und wie wir die Welt verstehen.
Es sind keine physikalischen Vorkenntnisse erforderlich – lediglich Neugier darauf, was geschieht, wenn das Universum das menschliche Verständnis an seine Grenzen bringt!

Internetseite der Vortragenden!

Impressionen aus dem Programm

Bild aus der Vorstellung "PLANETARIUM TALKS: Black Holes - At the Edge of Knowing" Bild aus der Vorstellung "PLANETARIUM TALKS: Black Holes - At the Edge of Knowing" Bild aus der Vorstellung "PLANETARIUM TALKS: Black Holes - At the Edge of Knowing"

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