PLANETARIUM TALKS - The power of spectroscopy: From...

PLANETARIUM TALKS - The power of spectroscopy: From ancient art to stars and extrasolar planets
DATUM: Donnerstag 19.03.26 - 18:00
DAUER: 90 Minuten
REFERENT: Rainer Christiansen
PREIS: keine Angabe
Informationen zum Programm
Eintritt frei!
Vortrag wird in englisch gehalten
J. Fiutowski, M.Johns, MCI, SDU
From the red sands of Mars to the historic streets of Ribe, light guides us in uncovering hidden stories. In planetary science, spectroscopy enables rovers and orbiters to identify minerals on the Martian surface, revealing clues about geological evolution and ancient water. By interpreting spectral “fingerprints,” scientists reconstruct planetary history.
The same principles of light–matter interaction are applied on Earth. In cultural heritage research, we use spectroscopy to analyse pigments preserved in historic building elements from Ribe, identifying materials, technologies, and traces of past trade networks.
Through correlative nanoscale chemical imaging, combining vibrational spectroscopy with advanced microscopy, we extend this approach to the micro- and nanometer scale. This is essential not only for understanding pigment degradation but also for addressing modern challenges such as nanoplastics pollution, where subtle chemical signatures require high-resolution, multidimensional analysis.
Across the fields of planetary science, heritage science, and environmental science, spectroscopy provides a common analytical language—allowing us to read the material world, from ancient surfaces to emerging nanoscale pollutants.
Vom roten Sand des Mars bis zu den historischen Straßen von Ribe – Licht leitet uns bei der Entdeckung verborgener Geschichten. In der Planetenforschung ermöglicht die Spektroskopie Rovern und Orbitern, Mineralien auf der Marsoberfläche zu identifizieren und so Hinweise auf die geologische Entwicklung und das frühere Wasser zu gewinnen. Durch die Interpretation spektraler „Fingerabdrücke“ rekonstruieren Wissenschaftler die Geschichte des Planeten.
Die gleichen Prinzipien der Licht-Materie-Wechselwirkung finden auch auf der Erde Anwendung. In der Kulturerbeforschung nutzen wir die Spektroskopie, um Pigmente zu analysieren, die in historischen Bauelementen aus Ribe erhalten geblieben sind. So identifizieren wir Materialien, Technologien und Spuren vergangener Handelsnetzwerke.
Mithilfe korrelativer chemischer Bildgebung im Nanobereich, die Schwingungsspektroskopie mit moderner Mikroskopie kombiniert, erweitern wir diesen Ansatz auf den Mikro- und Nanometerbereich. Dies ist nicht nur für das Verständnis des Pigmentabbaus unerlässlich, sondern auch für die Bewältigung moderner Herausforderungen wie der Nanoplastikverschmutzung, bei der subtile chemische Signaturen eine hochauflösende, multidimensionale Analyse erfordern.
In den Bereichen Planetenforschung, Kulturerbeforschung und Umweltwissenschaften bietet die Spektroskopie eine gemeinsame analytische Sprache, die es uns ermöglicht, die materielle Welt zu lesen, von uralten Oberflächen bis hin zu neu auftretenden Schadstoffen im Nanobereich.
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